MIT TIEREN UNTERWEGS

Eselsbrücken, Gänsemarsch und Schweinsgalopp - auf und der Geiß nach!

Unsere Idee: Finde beim gemeinsamen Wandern über Stock und Stein mit Eseln und anderen bäuerlichen Nutztieren zu mehr Akzeptanz, Verständnis, Wertschätzung, Humor, Gelassenheit und natürlicher Autorität im Alltag!

 

In vielen Ländern dieser Erde ziehen auch heute noch Nomaden mit ihren Viehherden auf der Suche nach Weideflächen über das Land oder mit ihren Kamelen durch die Wüste. Schon Kinder werden als Viehhirten eingesetzt.

Noch bis vor wenigen Generationen war es auch in unserem Kulturkreis üblich, Schweine, Ziegen, Schafe oder Kühe über weite Strecken auf den Markt zu treiben. Unsere Vorfahren spannten Ochsen oder Pferde vor den Pflug, Esel trugen ihre Lasten und Schweine wurden zur Eichelmast in den Wald getrieben. Unser alter Nachbar erzählte uns, wie er als Bub mit einer Kuh mehrere Kilometer zu einem anderen Bauern wandern musste, der einen Zuchtstier besaß. Auch der Almauf- und abtrieb ist heute noch genauso Teil der bäuerlichen Kultur in den Alpen wie eh und je.

Wanderungen mit Tieren sind daher keine moderne Erfindung zu therapeutischen oder pädagogischen Zwecken, sondern gehörten immer schon zum Alltag dazu. Davon zeugen auch alte Volksmärchen wie "Hans im Glück“, "Tischlein deck dich" oder auch die Geschichten von Heidi und dem Ziegenpeter.